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Hörspielpreis der Kriegsblinden

  1. Geschichte des Hörspielpreises
  2. Statut und Vergabepraxis
  3. Verleihungsfeier und Trophäe
  4. Zum 60. Hörspielpreis
  5. Buch "HörWelten"
  6. Übersicht über preisgekrönte Hörspiele (Tabelle)

1. Geschichte des Hörspielpreises

1950 initiierte der damalige Schriftleiter des BUND DER KRIEGSBLINDEN DEUTSCHLANDS E.V., Friedrich Wilhelm Hymmen, den Hörspielpreis der Kriegsblinden, der seitdem alljährlich einer Autorin oder einem Autoren für das beste von einem deutschsprachigen Sender im Vorjahr urgesendete Hörspiel verliehen wird. ... zurück zur Übersicht


2. Statut und Vergabepraxis

Der Hörspielpreis wird vom BKD, seit 1994 gemeinsam mit der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen getragen. Statut:

  1. Der Hörspielpreis wird jährlich für ein von einem deutschsprachigen Sender konzipiertes und produziertes Original-Hörspiel verliehen, das in herausragender Weise die Möglichkeiten der Kunstform realisiert und erweitert. Unter den Begriff Original-Hörspiel fällt nicht die bloße Bearbeitung, außer ein Autor arbeitet seinen eigenen Stoff für das andere Medium um oder auf. Die Vorsitzenden prüfen vor der Sitzung, ob es sich bei den eingereichten Stücken um Original-Hörspiele handelt. Das Original-Hörspiel muss im vorausgegangen Jahr erstmals ausgestrahlt worden sein.
  2. Träger des Preises sind der Bund der Kriegsblinden Deutschlands e.V. (BKD) und - seit 1994 - die Film- und Medienstiftung NRW GmbH (bis 2011 Filmstiftung NRW)
  3. Der Hörspielpreis der Kriegsblinden ist ein Ehrenpreis, der dem Autor/ der Autorin oder den Autoren zuerkannt wird.
  4. Über den Preis befindet eine Jury die jährlich zusammentritt.
    - Die Jury besteht aus sieben Kritikern/Kulturschaffenden, sieben Kriegsblinden und der/dem Juryvorsitzenden.
    - Der/die Vorsitzende und der/die Stellvertretende Vorsitzende werden von den Trägern für die Dauer von drei Jahren berufen. Der/die Stellvertretende Vorsitzende kommt aus dem Kreis der Kriegsblinden. Eine Wiederberufung ist möglich. Im Übrigen werden
    - die kriegsblinden Juroren vom Vorsitzenden des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands,
    - die Kritiker und Kulturschaffenden von der Film- und Medienstiftung berufen.
    Aus wichtigen Gründen vorgebrachte Einwände eines Trägers gegen die Berufungen des anderen Trägers sind zu beachten. Bei der Berufung beachten die Träger den Grundsatz eines ausreichenden Wechsels in der Zusammensetzung der Jury, soweit möglich.
  5. Die Jury nominiert drei Stücke für den Preis. Das Preisstück wird erst am Tag der Verleihung bekannt gegeben. Ermittelt wird dieses per Briefwahl. Entscheidend ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit hat der/die Vorsitzende die Entscheidung zu fällen.
  6. Für den Hörspielpreis der Kriegsblinden darf jeder deutschsprachige Sender zwei Hörspiele einreichen. Jeder Juror kann bis spätestens vier Wochen vor der Jurysitzung ein weiteres Hörspiel vorschlagen, welches von dem/der Vorsitzenden  nominiert werden kann.
  7. Der Vorsitzende des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands teilt den Nominierten die Entscheidung mit.

Diedorf, 23.01.2012
Dieter Renelt († 2012), Bundesvorsitzender des BKD

Düsseldorf, 26.01.2012
Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW


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3. Verleihungfeier und Trophäe

 Die Verleihungsfeier fand bis 2000 im Plenarsaal des Bundesrates in Bonn statt; im Jahr 2001 erstmals in Berlin. Ab dem Jahr 2002 wurde der Preis in unregelmäßigem Wechsel in Berlin und in Bonn verliehen. Seit dem Jahr 2010 finden die Verleihungsfeiern in Nordrhein-Westfalen statt. Neben der publizistischen Anerkennung erhalten die Preisträger eine wertvolle, von einem kriegsblinden Künstler gestaltete Plastik; ab dem Jahr 2001 "Hand mit Lorbeerzweig" von Dario Malkowski, Schönebeck (seit dem 15. März 2002 Bestandteil der Ausstellung "Der imperfekte Mensch" im Martin-Gropius-Bau in Berlin). ... zurück zur Übersicht

 

4. Zum 60. Hörspielpreis

Artikel des Bundesvorsitzenden Dieter Renelt († 2012) zum 60. Hörspielpreis der Kriegsblinden aus der Ausgabe März/April 2011 der Zeitschrift "Der Kriegsblinde":

 

Zum sechzigsten Mal wird in diesem Jahr der Hörspielpreis der Kriegsblinden vergeben. Sechzig Jahre, das sind nahezu zwei Drittel des Zeitraums seit es einen Bund der Kriegsblinden Deutschlands gibt. Der BKD wurde bekanntlich im Jahre 1916, damals unter dem Namen „Bund erblindeter Krieger“, gegründet. Nur zwei Jahre später, also im Jahre 1918 gab es die ersten Experimente, die dann in den Jahren 1924 und 1925 zur Ausstrahlung der ersten Hörspiele führten. Ein geschichtlicher Zufall? – Sicherlich, aber wohl ein bemerkenswerter. Zu Tausenden waren junge Männer, des Augenlichts beraubt und vielfach noch anderweitig schwer beschädigt, von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs in ihre Heimat zurückgekehrt und standen dort vor dem Nichts. Für die Bewältigung des täglichen Lebens sorgte durch Schaffung geeigneter Arbeitsplätze und mit einer Versorgungsrente schon bald der Staat. Der Mensch lebt aber nicht vom Brot allein. Vor Allem durch die Erblindung war ein dringender kultureller Bedarf entstanden. Sich mit Hilfe von Büchern geistig zu betätigen, war schwierig und hing davon ab, ob sich im Erwachsenenalter der Tastsinn der Fingerkuppen noch so weit entwickeln ließ, um ein genussvolles Lesen der Brailleschrift zu ermöglichen. Auch der Theaterbesuch bot mangels des optischen Eindrucks, den Autor, Regie und Schauspieler voraussetzen, nicht das bisher gewohnte oder das eigentlich mögliche vollständige, ganze Erlebnis. Theater geht nun einmal seinem Wortsinn nach ebenso wie ja auch Schauspiel vom Primat des Sehens, des Anschauens aus. Da wurde der Rundfunk erfunden und fast gleichzeitig auch die Idee geboren, diese Erfindung künstlerisch zu nutzen. Vorgabe war allerdings eine Einschränkung; nämlich die, dass eben nur Schallwellen, nicht auch Lichtwellen übertragen werden konnten. Wer sich im Radio künstlerisch äußern wollte, musste es so tun, dass auch ohne Vermittlung visueller Informationen und Eindrücke ein vollständiges Ganzes entstehen konnte, der Hörer also nicht den Eindruck hatte, nur einen Teil des vom Autor, der Regie und den darbietenden Künstlern Gemeinten zu erhalten. Sollte dies nicht wie geschaffen sein für diejenigen, die für Lichtwellen ohnehin nicht erreichbar waren? Sie selbst betrachteten und betrachten es nach wie vor so, einmal abgesehen von der Tatsache, dass auch das lichtlose Radio und die, die es für ihre unsichtbare   Darbietung nutzen, sich ganz selbstverständlich an Hörer wenden, die das Dargebotene auch aus ihrer visuell gemachten Erfahrung kennen. Jedenfalls gab es schon bald nach diesem zufälligen geschichtlichen Berührungspunkt eine bewusst herbeigeführte Verbindung zwischen der Geschichte des Hörspiels und der des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands.

Der Zweite Weltkrieg machte Erblindung durch Gewalteinwirkung endgültig zum Massenphänomen. Friedrich Wilhelm Hymmen, einer der vielen tausend blinden Heimkehrer gab den Anstoß zur Gründung des Hörspielpreises der Kriegsblinden durch den BKD. Aus dem Hörspiel war längst eine eigenständige Kunstgattung geworden. Die Kriegsblinden dürfen sich rühmen, ihre Weiterentwicklung in den vergangenen sechs Jahrzehnten gefördert zu haben. Kein Zweifel, der BKD hat Anlass, ein Jubiläum zu feiern. Aber auch die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, die seit 1994 den Hörspielpreis der Kriegsblinden mitträgt, sieht trotz dieser doch erheblich kürzeren Zeit ihres Einsatzes für den Hörspielpreis Grund zum Feiern, fühlt sie sich doch auch schon auf Grund ihrer Statuten, also unabhängig von der Unterstützung des BKD, dem Hörspiel verbunden.

Feiern möchten wir, die Filmstiftung und der Bund der Kriegsblinden am liebsten mit all denen, die mit ihren Hörspielen die Meilensteine auf diesem langen Weg gesetzt haben; freilich sind viele von ihnen heute nicht mehr am Leben. Klangvolle Namen sind darunter. Es würde zu weit führen, sie alle hier aufzuzählen. Einige wenige der frühesten Preisträger seien  jedoch genannt, weil sie in unseren Lesern große Erinnerungen wachrufen und ihnen zeigen können, dass der Hörspielpreis der Kriegsblinden durchaus als Erfolgsgeschichte des BKD und der Filmstiftung NRW betrachtet werden muss. Große Künstler sind darunter, die sich einst durch die Zuerkennung des Preises geehrt gefühlt haben mögen, die aber jetzt mit ihrem Glanz auf uns zurückstrahlen.

Erinnert sei hier also nun an Erwin Wickert, den ersten Preisträger mit seinem Hörspiel „Darfst du die Stunde rufen?“, An Günter Eich, der neben dem damals ausgezeichneten Hörspiel „Die Andere und ich“ noch viele bedeutende Werke der Radiokunst geschaffen hat, an das Hörspiel „Prinzessin Turandot“ von Wolfgang Hildesheimer, an Leopold Ahlsen, Friedrich Dürrenmatt und Ingeborg Bachmann, die mit ihren Hörspielen „Philemon und Baucis“, „Die Panne“ und „Der gute Gott von Manhattan“ wahre Klassiker der Radiokunst geschaffen haben, an die Hörspiele „Totentanz“ von Wolfgang Weihrauch und „Geh David helfen“ von Hans Kaspar.

Auch die Preisträger des Jahres 2011, also die Gewinner des sechzigsten Hörspielpreises der Kriegsblinden stehen inzwischen ja fest. Es sind Robert Schoen und Lorenz Eberle.

Eine Würdigung ihres Hörspiels „Schicksal, Hauptsache Schicksal“ durch die Juryvorsitzende, Anna Dünnebier werden wir in der nächsten Ausgabe veröffentlichen.

Filmstiftung und BKD werden gemeinsam der Verleihung des sechzigsten Hörspielpreises der Kriegsblinden  einen besonders festlichen Rahmen zu bereiten versuchen. Darüber hinaus werden auch Rundfunkanstalten der ARD Sendungen zum Jubiläum in ihr Programm nehmen. So wird beispielsweise der SWR über das Jahr verteilt acht preisgekrönte Hörspiele ausstrahlen. In Radio Bremen etwa wird Dr. Hans-Ulrich Wagner (das langjährigste Jurymitglied) eine zweistündige Sendung zum Hörspielpreis der Kriegsblinden moderieren, in der er den Hörerinnen und Hörern ausgewählte Produktionen präsentieren will.


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5. Das Buch "HörWelten"

Das 51jährige Bestehen des Hörspielpreises der Kriegsblinden feiern seine Träger, der Bund der Kriegsblinden Deutschlands und die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, im übrigen mit der Herausgabe eines Kompendiums für Hörspielfreunde, Hörspielprofis und Studierende. Unter dem Titel "HörWelten" und unter der redaktionellen Betreuung von Hans-Ulrich Wagner und Uwe Kamman, setzen sich Eva-Maria Lenz, Jörg Drews und andere Publizisten sowie Hörspielverantwortliche in essayistischen Originalbeiträgen mit der sich ständig erneuernden akustisch- literarischen Kunstform "Hörspiel" auseinander. Bekannte Hörspielmacher wie John Berger, Fritz Rudolf Fries, Ludwig Harig, Gerhard Rühm und Jens Sparschuh erkunden auf spielerische und provokative Weise die Chancen für die Hörspielkunst von heute und morgen.
Das Buch "HörWelten" (317 Seiten, 14 Abbildungen) ist zum Preis von 15,- € (versandkostenfrei) in der Geschäftsstelle des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands e.V., Blumenweg 6, 86420 Diedorf-Anhausen, Telefon 08238/9676376, E-Mail info@kriegsblindenbund.de zu beziehen.
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6. Übersicht über die preisgekrönten Hörspiele

Folgende Hörspiele wurden ausgezeichnet (das Jahr bezieht sich auf das Jahr der Preisverleihung; erste Ausstrahlung des Hörspiels war jeweils ein Jahr vorher):

Jahr Autor Titel Regie Sender
1952 Erwin Wickert Darfst du die Stunde rufen? W. Knaus SDR
1953 Günter Eich Die Andere und ich C. Schimmel/G. Burmester SDR/NWDR
1954 Heinz O. Wuttig Nachtstreife P. Thomas RIAS
1955 Wolfgang Hildesheimer Prinzessin Turandot G. Westphal NWDR
1956 Leopold Ahlsen Philemon und Baucis F. Schröder-Jahn NDR
1957 Friedrich Dürrenmatt Die Panne G. Burmester NDR
1958 Benno Meyer-Wehlack Die Versuchung F. Schröder-Jahn NDR
1959 Ingeborg Bachmann Der gute Gott von Manhattan F. Schröder-Jahn BR
1960 Franz Hiesel Auf einem Maulwurfshügel E. Monk NDR
1961 Dieter Wellershoff Der Minotaurus F. Ortmann SDR
1962 Wolfgang Weihrauch Totentanz M. Walser NDR
1963 Hans Kasper Geh David helfen U. Lauterbach HR
1964 Margarethe Jehn Der Bussard über uns P. Schulze-Rohr SWF
1965 Richard Hey Nachtprogramm F. Schröder-Jahn NDR
1966 Peter Hirche Miserere O. Döpke WDR
1967 Rolf Schneider Zwielicht O. Kurth BR
1968 Christa Heinig Aquarium R. W. Schnell SDR
1969 Ernst Jandl/Friedericke Mayröcker Fünf Mann Menschen P. Michel/ P. M. Ladiges SWF
1970 Wolf Wondratschek Paul oder die Zerstörung eines Hörbeispiels H. Hostnig WDR
1971 Helmut Heißenbüttel Zwei oder drei Porträts H. Hostnig/ H. J. Schmitthennere BR
1972 Paul Wühr Preislied Paul Wühr BR
1973 Hans Noever Der Tod meines Vaters H. Noever BR/ WDR
1974 Alfred Behrens Das große Identifikationsspiel A. Behrens BR/ RIAS
1975 Dieter Kühn Goldberg-Variationen H. v. Cramer BR/ SWF
1976 Walter Adler Centropolis W. Adler WDR
1977 Urs Widmer Fernsehabend U. Widmer SWF
1978 Christoph Buggert Vor dem Ersticken ein Schrei R. W. Schnell WDR
1979 Reinhard Lettau Frühstücksgespräche in Miami W. Adler SDR/ HR/ WDR
1980 Mauricio Kagel Der Tribun M. Kagel WDR
1981 Walter Kempowski Moin Vaddr läbt H. Vollmer HR
1982 Peter Steinbach Hell genug - und trotzdem stockfinster Bernd Lau WDR
1983 Gert Hofmann Die Brautschau des Dichters Robert Walser Hans Rosenauer NDR
1984 Gerhard Rühm Wald. Ein deutsches Requiem Realisation: Gerhard Rühm WDR
1985 Friederike Roth Nachtschatten Heinz von Cramer SDR
1986 Heiner Goebbels/ Heiner Müller Die Befreiung des Prometheus Realisation: Heiner Goebbels HR
1987 Ludwig Harig Drei Männer im Feld Hans Gerd Krogmann WDR
1988 Ror Wolf Leben und Tod des Kornettisten Bix Beiderbecke aus Nord-Amerika Heinz Hostnig SWF
1989 Peter Jacobi Wer SIE sind Dieter Carls WDR
1990 Jens Sparschuh Ein Nebulo bist du Norbert Schaeffer SR
1991 Karl-Heinz Schmidt-Lauzemis/ Ralph Oehme Stille Helden siegen selten Realisation: die Autoren HR
1992 Horst Giese Die sehr merkwürdigen Jazzabenteuer des Herrn Lehmann Realisation: Horst Giese RIAS Berlin
1993 Werner Fritsch Sense Norbert Schaeffer SWF
1994 Christian Geißler Unser Boot nach Bir Ould Brini Hermann Naber SWF
1995 Andreas Ammer/ FM Einheit Acolypse Live A. Venner/ FM Einheit BR
1996 Fritz Rudolf Fries Frauentags Ende oder die Rückkehr nach Ubliaduh Wolfgang Rindfleisch MDR
1997 Ingomar von Kieseritzky Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste Joachim Staritz SDR
1998 Ilona Jeismann/ Peter Avar Die graue staubige Straße Realisation: die Autoren SFB
1999 Eberhard Petschinka/ Rafael Sanchez Spiel mir das Lied vom Tod Eberhard Petschinka WDR
2000 Inge Kurtz/Jürgen Geers Unter dem Gras darüber - HR
2001 Walter Filz Pitcher Realisation: der Autor WDR
2002 Andreas Ammer/ FM Einheit Crashing Aeroplanes (Fasten your seat belts) - WDR / DLR
2003 Christoph Schlingensief Rosebud Autor WDR
2004 Elfriede Jelinek Jackie Karl Bruckmaier BR
2005 Stefan Weigl Stripped - Ein Leben in Kontoauszügen Thomas Wolfertz WDR
2006 Michaela Melian Föhrenwald Autor BR
2007 Schorsch Kamerun Ein Menschenbild, das in seiner Summe null ergibt Autor WDR
2008 Helgard Haug/Daniel Wetzel Karl Marx: Das Kapital, Erster Band die Autoren DLF/WDR
2009 Paul Plamper Ruhe 1 Autor WDR
2010 Thilo Reffert Die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle Stefan Kanis MDR
2011 Robert Schoen/Lorenz Eberle Schicksal, Hauptsache Schicksal Autor HR
2012 She She Pop Testament. Verspätete Vorbereitungen zum Generationswechsel nach Lear. She She Pop DLR
2013 Gesine Schmidt Oops, Wrong Planet Walter Adler DLF/WDR
2014 Milo Rau Hate Radio Milena Kipfmüller WDR/ORF